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Ugandas Königreiche

page25_3Im Jahre 1993 wurden die bis dahin im Exil lebenden Könige wieder inthronisiert. Sie sind Bewahrer der wiederaufgeblühten Kultur und Tradition in Uganda. Uganda hat 5 Königreiche. Kabaka Ronald Muwenda Mutebi II, König von Buganda, vertritt den zahlenmäßig größten Volksstamm der Baganda. Es umfasst das dicht bevölkerte Gebiet um Kampala und Entebbe.

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Horst Köhler beim Staatsbesuch

Koehler-in-Uganda-3Bundespräsident Horst Köhler beim Staatsbesuch 2008 in Uganda mit Präsident Yoweri Kaguta Museveni (Fotos: Bundespräsidialamt)

Uganda ist Mitglied der Vereinten Nationen, Gründungsmitglied der East Africa Community und Mitglied der Organisation Afrikanischer Einheit Afrikanische Union.Die Gewaltenteilung ist in Uganda ausgeprägt: Die Unabhängigkeit der Judikative wird durch die Verfassung und das Justizministerium gewährleistet. Weitere Informationen bei den Ministerien, dem Portal All Africa und den landeskundlichen Informationsseiten des Deutschen Entwicklungsdienstes.

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Außenpolitik

Die Beziehungen zu den Nachbarländern Kenia und Tansania sind gut, vor allem seit der Wiederbelebung der East African Community (EAC) im Jahr 1999. Die drei Staaten haben 2004 ein Protokoll zur Weiterentwicklung der EAC zu einer Zollunion unterzeichnet. Diese soll zu einer Wirtschafts- und Währungsunion ausgebaut werden; am Ende der Entwicklung soll eine politische Union stehen. Ruanda und Burundi wurden 2007 ebenfalls in die EAC aufgenommen.
Zum Sudan waren die Beziehungen lange Jahre äußerst gespannt, da Uganda die im Südsudan operierende SPLA (= Sudan People’s Liberation Army) von General John Garang und der Sudan ugandische Rebellengruppen (LRA und ADF) unterstützte. Durch die neuen Machtverhältnisse im Kongo seit 1997 und die geänderte Politik der USA gegenüber dem Sudan haben sich auch die Beziehungen Ugandas zum Sudan verbessert. Aufgrund eines im Dezember 1999 unterzeichneten Friedensabkommens mit dem Sudan konnten die diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen werden. Zu Beginn 2002 unterzeichneten beide Länder einen Vertrag, der es der ugandischen Armee erlaubt, ugandische Rebellen im Sudan zu verfolgen („Operation Iron Fist“, s.o.). Ein Ausweichen der Führung der LRA in die DR Kongo bzw. in die Zentralafrikanische Republik hat die Lage weiter verkompliziert.

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Staat und Politik

Die Republik Uganda gehört zu den 50 ärmsten Ländern der Welt und ist wirtschaftlich überwiegend von den Erträgen der Landwirtschaft, vor allem vom Hauptexportprodukt Kaffee, abhängig, dessen Preis in den vergangenen Jahren von Schwankungen am Welt­markt und Missernten stark beeinträchtigt wurde. Der Human-Development-Index-Wert von 2009 weist Uganda an 157. Stelle von 182 untersuchten Ländern aus. Uganda zählt zu den meist­verschuldeten armen Ländern der Welt und bekam in den letzten Jahren von der Gemeinschaft der Geberländer mehrfach großzügige Entschuldungen zugestanden. Andere Untersuchungen weisen Uganda als eines der korruptes­ten Länder weltweit aus – eine Feststellung, die von keinem politischen Füh­rer des Landes ernsthaft bestritten wird.

Uganda wird seit 1986 von Präsident Yoweri Kaguta Museveni geführt. Das Parlament ist der von Musevenis NRM dominierte National Resistance Council (NRC). Die Mitwirkung verschiedener politischer Kräfte ist gewährleistet, doch gibt es keinen echten Parteienpluralismus. Der heutige Verwaltungsaufbau des Landes unterscheidet vier Regionen – Nord-, West-, Ost- und Zentralregion – mit 80 Distrikten, die ihrerseits wieder untergliedert sind. Die Chefs der Distriktverwaltungen werden vom Präsidenten ernannt.

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